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Seit 20 Jahren

MAKULADEGENERATION

Spezial-Praxis
Heilpraktiker
+ Staatlich geprüfter Augenoptiker
und Augenoptikermeister HFAK
Untersuchungs-Termin: Tel 02 21 920 78 20

 

Die Makuladegeneration wird oft auch als Altersbedingte Makuladegeneration bezeichnet. Von diesem Begriff leitet sich die gebräuchliche Abkürzung AMD ab.

Auch jüngere Menschen können unter einer degenerativen Makuladegeneration leiden, das heißt, unter einer fortschreitenden funktionellen und gewebsmäßigen Beeinträchtigung der Makula. So ist beispielsweise die Juvenile (jugendliche) Makuladegeneration eine Form der Makuladegeneration, die meist im jungen Erwachsenenalter auftritt und gar nicht so selten vorkommt.

Es handelt sich bei der AMD um eine degenerative Erkrankung der Macula lutea (Gelber Fleck), die sich im Zentrum der Netzhaut befindet und im Gegensatz zu allen anderen Bereichen der Netzhaut, die mit Abstand höchste Sehschärfe liefert.

Um zu verstehen, was eine Degeneration der Makula für das Sehen bedeutet, ist ein Blick auf den Aufbau des Auges sehr aufschlussreich.

Alles, was ein Mensch sieht, tritt zunächst als Lichtreiz in die Augen ein. Dabei durchquert der Lichtreiz Hornhaut, Linse und Glaskörper, bevor er auf die Netzhaut trifft. Die Netzhaut, auch Retina genannt, ist eine Schicht aus besonderen Nervenzellen an der hinteren Innenseite des Auges.

Die Netzhaut ist dafür zuständig, die ankommenden Lichtreize in Nervenimpulse umzuwandeln. Diese Nervenimpulse werden an das Gehirn weitergeleitet, damit dieses daraus ein Bild produziert, bzw. eine Wahrnehmung verursachen kann.

Im Zentrum der Netzhaut liegt die Macula lutea, die üblicherweise im Deutschen einfach als Makula bezeichnet wird. Die Makula ist die Stelle des schärfsten Sehens. Im Vergleich zu den übrigen Netzhautstellen liegt hier die höchste Auflösung und damit auch die höchste Sehschärfe vor, wie man sie beispielsweise beim Lesen unbedingt braucht. Normalerweise wird das Objekt, welches man anblickt bzw. fixiert, direkt in die Makula abgebildet.

Kommt es nun zu einer dauerhaften Funktionsminderung und zu einer degenerativen und strukturellen Veränderung der Makula, spricht man von Makuladegeneration.

Es sind zwei Formen der Makuladegeneration bekannt. Man unterscheidet zwischen der trockenen Form, die in 85 % der Fälle vorliegt und der feuchten Form, an der 15 % Prozent der Patienten erkrankt sind. Während die trockene Form der Makuladegeneration in der Regel zu einer allmählichen Verschlechterung des Sehvermögens führt, verläuft die feuchte Makuladegeneration meist weitaus dramatischer und mündet meistens in einem totalen Verlust der Sehfunktionen in der Makula.